Buchvorstellung: “Hope” von Ibrahima, Moussa und Elise Märkisch

Im Frühjahr, als durch den Lockdown viele Aktivitäten eingeschränkt waren, saßen Elise Märkisch und Ibrahima im Garten zusammen und unterhielten sich über Langeweile.

Frau Märkisch und ihr Mann waren ehrenamtliche Vormünder von Moussa und Ibrahima, von Zwillingen, die mit 15 Jahren aus Guinea kamen. Ab ihrem 6. Lebensjahr mussten sie getrennt aufwachsen, da ihre Eltern sterbenskrank waren. Nach dem Tod der Eltern fanden die Jungen wieder zueinander und begaben sich gemeinsam auf den Weg nach Deutschland.

Das Buch “Hope”  ist in Zusammenarbeit von Elise Märkisch mit Ibrahima und Moussa nach der Volljährigkeit der Jungen und damit nach Beendigung der Vormundschaft entstanden.

In dem Buch berichten die Zwillinge von Ihren Erlebnissen auf ihrem Weg nach Deutschland und ihre ersten Jahre in Bochum.

 

Der Kinderschutzbund vermittelte den Kontakt zu dem Ehepaar Märkisch, dass für die ehrenamtliche Vormundschaft geschult wurde und geeignet war die rechtliche Verantwortung anstelle der Eltern für die Jungen zu übernehmen. Es hat sich eine vertrauensvolle Beziehung ergeben, aus der die Idee für dieses Buch entstand.

 

Gemeinschaftsaktivität der Ehrenamtlichen und ihren Schützlingen

Ausflug in die ZOOM-Erlebniswelt

Am letzten Sonntag im Oktober fand die einzig mögliche Gemeinschaftsaktion des Kinderschutzbundes, Bereich Vormundschaften, in diesem Jahr für Ehrenamtliche und ihre Mündel oder Paten statt.

Auf Abstand, in den Haushaltsgemeinschaften und mit Maske wurde bei bedecktem Himmel, aber Sonne im Herzen, der Zoo in Gelsenkirchen besucht. Über 35 Personen folgten der Einladung der Mitarbeiterinnen Frau Devantié und Frau Quade und begaben sich nach der Begrüßung und dem Angebot sich mit Obst, Naschzeug und Getränken zu versorgen, in den Kleingruppen durch die
einzelnen Kontinente des ZOOM.

Im Zentrum des Zoos, im Affenhaus oder bei den Nilpferden traf man auf andere Haushaltsgemeinschaften und konnte auf Abstand in paar Worte wechseln.

Auch wenn dieses Jahr alles anders verläuft als geplant, war es an einem regnerischen Tag in Coronazeiten ein schönes und sicheres Erlebnis.

 

 

Kinderschutzbund Über Uns

Sozialaktion “Herzenswunsch”

Im Rahmen der Sozialaktion „Herzenswunsch“ übergibt der Rotaract Club Bochum Geschenkpakete an den Kinderschutzbund und erfreut somit
über 150 strahlende Kinderaugen

 

 

 

Weitere Informationen zum Rotaract Club Bochum

 

Großelterndienst Kinderschutzbund

Einblick in den “Großelterndienst”

„Sehr geehrte Frau Quade,

Gerne will ich über unsere Erfahrungen im Großelterndienst berichten. Als mein Mann und ich aus dem Berufsleben ausschieden, haben wir überlegt, unsere neu gewonnene Freizeit mit einer neuen Aufgabe zu füllen. Da wir noch keine Enkelkinder hatten, schien uns dieses Ehrenamt sehr sinnvoll. Es war von Anfang an klar, dass wir zusammen tätig werden wollten. Eines Tages rief die Koordinatorin an, um uns eine Familie mit 10 Monate alten Drillingen vorzustellen. Wir besuchten gemeinsam die Familie, und uns beiden war gleich klar, dass sie dringend unsere Unterstützung brauchte. Die eigenen Großeltern leben nicht in Deutschland.

Von dem Zeitpunkt an besuchen wir die Kinder jede Woche. In den ersten Monaten gingen wir mit ihnen spazieren, d.h. mein Mann schob den Dreier-Kinderwagen, was recht anstrengend war, und ich allein sicher nicht geschafft hätte. Danach spielten wir mit ihnen zu Hause, lasen Geschichten vor, malten usw.. Wir begleiteten die Mutter auch zu Arztbesuchen, Vorsorgeterminen etc., denn mit drei kleinen Kindern sind auch das Mammutaufgaben. Die Kinder wurden uns immer vertrauter, und auch die Beziehung zu den Eltern ist von Sympathie geprägt. Anders könnte dieses Ehrenamt auch nicht funktionieren. Mit der Zeit wurde unser Radius größer: wir holten die Kinder in Absprache mit den Eltern einmal in der Woche an der Kita ab, um einen Spielplatz zu besuchen oder zu uns zu fahren. Mit dem Eintritt in die Kita arbeitet auch die Mutter wieder in Vollzeit. Mittlerweile bringt ein Elternteil die Kinder zu uns. Meist gehen wir zunächst spazieren, ein Eis oder eine Waffel essen und sind anschließend bei uns zum Spielen, bei schönem Wetter im Garten oder halt im Haus. Nach ca. 2,5 Stunden werden die Kinder von den Eltern abgeholt. Im nächsten Monat werden sie sechs Jahre alt und im Sommer eingeschult. Seit der Corona-Krise haben wir die Kinder nicht mehr gesehen. Wir telefonieren regelmäßig mit ihrer Mutter. Zu Ostern werden wir ihnen unsere Geschenke vor die Haustür legen. Übrigens machen wir ihnen zum Geburtstag und zu Weihnachten natürlich auch Geschenke. Nach dem Schuleintritt werden wir – natürlich in Absprache mit den Eltern – wohl eine neue Art der “Großeltern -Betreuung ” finden. Die Kinder sind uns natürlich ans Herz gewachsen, und wir wollen sie auch in Zukunft in diesem Rahmen gerne weiter betreuen.“

 

 

 

Danke Kinderschutzbund Bochum

Unterstützung durch smile.amazon

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Was müssen Sie tun:

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Vielen Dank

 

Großartige Spendenaktion

Die Praxis gibt Mundschutzmasken gegen eine freiwillige Spende zugunsten des Kinderschutzbundes Bochum aus!

 

 

 

 

 

Stadtwerke unterstützt Kinderschutzbund

Der Sponsoringbeirat der Stadtwerke Bochum hat die Bürgerprojekte des Jahres 2020 ausgewählt.

Das Kindercafé Mama Mia wurde dabei bedacht.

Zum Artikel: Bürgerprojekt

 

 

 

Coronavirus-Erklärvideo für Kinder

Was ist Corona überhaupt….?
Für Kinder hier einige Antworten leicht erklärt:

https://www.vienna.at/coronavirus-erklaervideo-fuer-kinder/6555966