Unterstützung für Schüler
Wenn Sie Zeit haben unsere Grundschüler zu unterstützen,
rufen Sie bitte unter: 0234/68 30 22 an.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Wenn Sie Zeit haben unsere Grundschüler zu unterstützen,
rufen Sie bitte unter: 0234/68 30 22 an.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Alle Kinder und Jugendliche sollen gut und sicher aufwachsen. Dafür setzen wir vom Kinderschutzbund Bochum uns ein. Auch Ihr könnt Mitglied im Kinderschutzbund Bochum werden und so Kindern, Jugendlichen und ihren Familien helfen. Wie? Das geht ganz einfach. Mehr dazu auf unserer Seite: “Mitglieder helfen Mitgliedern”
Nähere Informationen sind hier im Erklärvideo „Kinderrechte ins Grundgesetz!“
zu entnehmen…
„Sehr geehrte Frau Quade,
Gerne will ich über unsere Erfahrungen im Großelterndienst berichten. Als mein Mann und ich aus dem Berufsleben ausschieden, haben wir überlegt, unsere neu gewonnene Freizeit mit einer neuen Aufgabe zu füllen. Da wir noch keine Enkelkinder hatten, schien uns dieses Ehrenamt sehr sinnvoll. Es war von Anfang an klar, dass wir zusammen tätig werden wollten. Eines Tages rief die Koordinatorin an, um uns eine Familie mit 10 Monate alten Drillingen vorzustellen. Wir besuchten gemeinsam die Familie, und uns beiden war gleich klar, dass sie dringend unsere Unterstützung brauchte. Die eigenen Großeltern leben nicht in Deutschland.
Von dem Zeitpunkt an besuchen wir die Kinder jede Woche. In den ersten Monaten gingen wir mit ihnen spazieren, d.h. mein Mann schob den Dreier-Kinderwagen, was recht anstrengend war, und ich allein sicher nicht geschafft hätte. Danach spielten wir mit ihnen zu Hause, lasen Geschichten vor, malten usw.. Wir begleiteten die Mutter auch zu Arztbesuchen, Vorsorgeterminen etc., denn mit drei kleinen Kindern sind auch das Mammutaufgaben. Die Kinder wurden uns immer vertrauter, und auch die Beziehung zu den Eltern ist von Sympathie geprägt. Anders könnte dieses Ehrenamt auch nicht funktionieren. Mit der Zeit wurde unser Radius größer: wir holten die Kinder in Absprache mit den Eltern einmal in der Woche an der Kita ab, um einen Spielplatz zu besuchen oder zu uns zu fahren. Mit dem Eintritt in die Kita arbeitet auch die Mutter wieder in Vollzeit. Mittlerweile bringt ein Elternteil die Kinder zu uns. Meist gehen wir zunächst spazieren, ein Eis oder eine Waffel essen und sind anschließend bei uns zum Spielen, bei schönem Wetter im Garten oder halt im Haus. Nach ca. 2,5 Stunden werden die Kinder von den Eltern abgeholt. Im nächsten Monat werden sie sechs Jahre alt und im Sommer eingeschult. Seit der Corona-Krise haben wir die Kinder nicht mehr gesehen. Wir telefonieren regelmäßig mit ihrer Mutter. Zu Ostern werden wir ihnen unsere Geschenke vor die Haustür legen. Übrigens machen wir ihnen zum Geburtstag und zu Weihnachten natürlich auch Geschenke. Nach dem Schuleintritt werden wir – natürlich in Absprache mit den Eltern – wohl eine neue Art der “Großeltern -Betreuung ” finden. Die Kinder sind uns natürlich ans Herz gewachsen, und wir wollen sie auch in Zukunft in diesem Rahmen gerne weiter betreuen.“
Der “Großelterndienst” macht Freude…..
Beratung anonym und kostenfrei unter:
08000 116 016
Weitere Informationen unter:
Der Kinderschutzbund will Initiative für eine regelmäßige Anhörung von Kindern starten.
Weiteres siehe Artikel aus der WAZ vom 12.09.2019 oder unter:
Verbringt Ihr auch viele Stunden an Eurem Handy oder surft im Internet? Bekommt Ihr von Euren Eltern auch ständig zu hören, dass Ihr nur „daddelt“??
Anbei findet Ihr Empfehlungen für Kinder und Eltern von Dr. med Andreas Richterich, dem Chefarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie des HELIOS St. Josef Hospitals Bochum zur angemessenen Handy- und Internetnutzung. Viele seiner jungen Patienten haben den maßvollen Umgang verlernt.
Damit es Euch nicht auch so ergeht, sprecht einfach mal mit Euren Eltern darüber und trefft gemeinsame Vereinbarungen!
Ein weiteres Angebot des Kinderschutzbundes ist die Familienhilfe. Sie ist vergleichbar mit nachbarschaftlicher Hilfe und soll insbesondere Einelternfamilien und kinderreichen Familien Unterstützung in schwierigen Situationen bieten.
Durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen wird familienunterstützende, sog. niederschwellige, lebenspraktische Hilfe geleistet. Die Familienhilfe soll als helfendes, stützendes, begleitendes, förderndes und stabilisierendes Angebot wahrgenommen werden.
Sie dient der Aufrechterhaltung der Erziehungsfähigkeit und der Entlastung der Erziehungspersonen. Ziel der Hilfe ist es, bei den Eltern bzw. Erziehungspersonen diese Bereitschaft zur Übernahme von Eigenverantwortung zu wecken und zu fördern.
Die Familienhilfe ist auch als präventives Angebot zu verstehen. Sie trägt dazu bei, Gewalt- und Konfliktsituationen, die evtl. durch Überlastung und Überforderung der Erziehungspersonen entstehen könnten, rechtzeitig entgegenzuwirken. Der Schwerpunkt liegt auf der Kinderbetreung.
Die Familienhelferinnen unterstützen auch bei Ämtergängen und durch lebenspraktische Ratschläge.
Die Familienhilfe ist im Normalfall langfristig angelegt. Die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen umfasst in der Regel ca. 2 – 4 Stunden pro Woche.
Im dreimonatigen Abstand finden abendliche Treffen der Ehrenamtlichen statt, dort können sich die Ehranamtlichen mit Sachkompetenz einbringen und sich natürlich untereinander austauschen.
Zur Zeit werden 12 Familien ehrenamtlich betreut.
Leitung der Familienhilfe: Frau Coskun, M.A. – Pädagogin
Was bedeutet Familienhilfe im Kinderschutzbund Bochum?
Was bieten wir an?
Haben Sie Interesse den Kinderschutzbund im Rahmen der Familienhilfe ehrenamtlich zu unterstützen?